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Archiv MP Materials Testing - Ausgabe 01-02/2010 Zurück zur Übersicht
Spannungs- und Schwingungsrisskorrosion
Gemeinsamkeiten und Unterschiede
In der vorliegenden Arbeit werden Schädigungen an verschiedenen passivierbaren Stählen, die unterschiedlichen mechanischen und chemischen Beanspruchungen ausgesetzt werden, charakterisiert. Die Korrosionsversuche wurden alle in hoch chloridhältigen Medien unter konstanter bzw. zyklischer Beanspruchung durchgeführt. Die Auswertung erfolgte mittels hochauflösender Elektronenmikroskopie, Rasterkraftmikroskopie sowie Röntgenfotoelektronenspektroskopie. Bei Spannungsrisskorrosion findet die Rissinitiierung überwiegend durch mechanisches Abgleiten und der Rissfortschritt durch örtliche Auflösung von Gleitbändern statt. Bei schwingend korrosiver Beanspruchung ist bei passiven, hochbeständigen Werkstoffen überwiegend die mechanische Komponente bei Rissinitiierung und -fortschritt dominierend. Bei niedrigen Amplituden kann die Rissinitiierung durch Lochkorrosion stattfinden.

Von Gregor Mori 1 | Robert Sonnleitner 1 | Stefan Holzleitner 1 | Michael Panzenböck 1 | Reinhard Pippan 1
1Leoben, Österreich
Erschienen in MP Materials Testing 01-02/2010, Seite 42-51
Direct Link: http://www.materialstesting.de/MP110104
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Spannungs- und Schwingungsrisskorrosion [1013 KB]
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